Art Museum Shanghai
Das Konzept besticht durch seine Interaktion zwischen Funktion, Raumorganisation und dem „genius loci“ des Ortes, der Lingang New City in Shanghai. Die Einzigartigkeit dieses Gebietes wird durch den Kulturpark und dem Dishui Lake geprägt und verleiht dem Museum einen unverwechselbaren Charakter.
Ein fließendes Design vermittelt zwischen den Sequenzen des Kulturparks und Wassers, des Flusses und der Landschaft. Ein Kunstgebäude mit Austellungs-, Sammlungs- und Schulungsräumen, das den nationalen und internationalen akademischen Austausch begünstigt und zugleich als ein kultureller Tourismusmagnet fungiert.
Die Besucher können die Kunstschaffenden bei ihrer Arbeit in den Ateliers miterleben, die stets zum Wasser ausgericht sind und auf diese Weise die Künstler in ihrem Arbeitsprozess inspirativ unterstützen.
Der Entwurf spiegelt eine moderne Interpretation der traditionellen chinesischen Architektur und deren Atmosphäre wider. An jeder Stelle im Gebäude erfährt der Besucher wechselnde Perspektiven der Landschaft.
Der tägliche Besucherstrom wird von einem weiten, offenen Platz aufgenommen. Dieser Eingangsplatz leitet den Besucher, begleitet von Wasserterrassen und Fontänen, direkt in das Gebäude. Eine lichtdurchflutete Gallerie, die den Haupteingang (mit Kaffee, Buch- und Kunstshop) zu allen Museumsbereichen darstellt, spiegelt den Dialog zwischen Innen und Außen, zwischen Gebäude und Landschaft wider.
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Zeitraum: 2010 Projektort: Shanghai Größe des Projektareals: Gesamtfläche:1,35 ha BGF gesamt: 11.000 m² BGF oberirdisch: 9.450 m² BGF unterirdisch: 1.550 m² Projekttyp: Wettbewerbsbeteiligung, 2. Preis Leistungen: Architektur, Freianlagen Nutzungen: Museumsbetrieb, Ausstellungen, Schulungen, Ateliers | Der Eingangsplatz im Norden und der zweite Hauptplatz im
Süden bilden eine Verknüpfung mit dem umliegenden städtischen Raum. Im Innern
wird der Besucher über Hauptwege geleitet, wobei unterschiedliche Raumsequenzen
ein individuelles Erfahren der Ausstellung ermöglichen. Die reichhaltigen Eindrücke während des Museumsbesuchs werden von zweiintrovertierten Plätzen unterbrochen und laden den Kunstinteressierten zum Verweilen und Erholen ein. Auf der Südwestseite des Gebäudes bieten Sitzstufen am Wasser eine entspannte Atmosphäre nach einem erlebnisreichen Museumsbesuch. Auf der Westseite hingegen, ist das verbindende Element das angrenzende Grün des Kulturparks. Die Fassadengestaltung besteht aus mehrfarbigen, geschlossenen Steinelementen, die die Vertikale durch ein Raster aus vier Steinelementen teilt und die Horizontale auflockert. Auf diese Weise entsteht ein dynamisches Bild in der Ansicht. Natürliches Tageslicht erhellt die Räume im Innern, wobei mechanische Sonnenblenden gewährleisten, dass kein direktes Licht in die Ausstellungsräume gelangt und so jeder Raum individuell genutzt werden kann. Die massiven, monolithischen Wände stellen eine natürliche Kühlung dar, die darüber hinaus durch Geothermie unterstützt wird. |